2011, November

De:Bug Review - Prince of the Night

De:Bug 157 (November 2011)

Hab ich mir immer gewünscht. Eine deepe Reise in das Innerste von House, gepaart mit den tief pulsenden Bässen aus alten Drum-and-Bass-Breakdowns. Map.ache beginnt in seinem Remix für Becks „Prince Of The Night“ genau so und hat natürlich schon gewonnen, bricht die Piano-Träumereien des Originals (skurrilerweise erst auf der B-Seite) in den schleifigen Flusen des ersten Lichts am Morgen, ohne das Flirren der Nacht dabei aus dem Auge zu verlieren. Das alles dauert so famos lang, dass es danach eigentlich schon wieder Zeit ist für das Original, das perfekt jede Nacht einläutet und sich in seiner sachten Steigerung stoisch schüttelt. Und dann ist „Midnight“, das Beck zusammen mit Tristen, dem Aim-Chef, nach den letzten Resten Menschlichkeit im grissligen Unterbau des Dancefloors suchen lässt. Solche Platten passieren nicht alle Tage. Und genau das unser Problem.
thaddi

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